Nano-Versiegelung
Ein oft missbrauchter Marketing-Begriff für chemische Versiegelungen. Echte Nano-Produkte nutzen Partikel im Nanometer-Bereich für dichte Oberflächenstrukturen.
Nano-Versiegelung: Mythos & Realität
Der Begriff “Nano” wurde in den 2000ern zum Modewort. Fast jedes Produkt war plötzlich “Nano”. Technisch bedeutet es, dass Strukturen im Bereich von Nanometern (ein Millionstel Millimeter) aufgebaut werden.
Funktionsweise
Echte Nano-Versiegelungen enthalten winzige Partikel (z.B. Siliziumdioxid), die sich in die mikroskopisch kleinen Unebenheiten des Lacks setzen und eine extrem glatte, dichte Schicht bilden. Dies sorgt für den berühmten “Lotus-Effekt” (Wasser perlt extrem ab).
Nano vs. Keramik
Heute wird der Begriff oft durch Keramikversiegelung abgelöst. Eine hochwertige Keramikbeschichtung ist im Grunde eine Nano-Technologie, da sie auf molekularer Ebene arbeitet. “Nano-Versiegelungen” aus dem Baumarkt für 10€ haben damit jedoch nichts zu tun – hier handelt es sich meist nur um silikonhaltige Mittel mit kurzer Standzeit.